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Am 16. Oktober 2003 hat der zuständige thailändische Minister für Transport und Kommunikation, Suriya Jungrungruangkit, die offizielle Betriebserlaubnis FOC (Flight Operation Certificate) für die THAI JET unterschrieben. Somit wurde die Airline zu einer volllizensierten thailändische Charterfluggesellschaft mit internationalen Flugrechten. Anfang November 2003 wurde das Stammkapital erhöht und Linienflugrechte beantragt. Seit Ende Februar 2004 hat die THAI JET nunmehr auch die Zulassung für die Durchführung von Linienflügen. In Zusammenarbeit mit der türkischen ATLAS JET wurden zwischen Dezember 2003 und Mai 2004 mehrere Flüge von Thailand nach Korea, China, Japan, Dänemark, Polen und Deutschland durchgeführt. Die ATLAS JET hatte zwei Boeing 757-200 und bis zu 60 Piloten und Techniker der THAI JET INTERGROUP zur Verfügung gestellt. Die Cabin Crew wurde komplett mit thailändischem Personal neu zusammengestellt. Im April 2004 wurden dann die ersten thailändischen Piloten eingestellt. Der Anfang vom peinlichen Ende der THAI JET war der Besuch des berühmten ATLAS JET Eigentümers Vural Öger (ÖGER TOURS) in Bangkok im Frühjahr 2004. Man zeigte ihm "die kalte Schulter" und erklärte die Zusagen für eine 70%-Beteiligung an der Gesellschaft THAI JET INTERGROUP für ungültig. Dabei war Vural Öger nach Thailand gereist, um THAI JET weitere Flugzeuge (Boeing 767) anzubieten und eine geschäftliche Expansion der thailändischen Airline unter gemeinsamer thailändisch-türkischer Führung zu ermöglichen. Auf Anweisung von Vural Öger beendete die ATLAS JET Ende Mai 2004 jede weitere Kooperation und zog in einer "Nacht-und-Nebel-Aktion" gesamtes türkisches Personal und einen der beiden Boeing 757-Flieger aus Thailand ab. Der Weggang von ATLAS JET aus Thailand endete in einem grossen Desaster: Die THAI JET ist danach nie wieder geflogen, trotz Millionen Dollar Eigenkapital, trotz neuem thailändischen Personal, trotz Planungen und Verträgen für eine erneute Flugaufnahme mit neuen Fliegern! Der Start des neuen Flugbetriebes wurde durch die thailändische Airline immer wieder verschoben. Durch die unglaubliche Unfähigkeit und Unentschlossenheit der THAI JET-Manager und die daraus resultierenden Flugausfälle entstand für den ehemaligen Ticketvermittler SunLineDirect, Inhaber Haluk Olgac, in Deutschland ein erheblicher Verlust von mehreren hunderttausend Euro. Die thailändische Fluggesellschaft hatte noch bis Dezember 2004 über ihre eigene thailändische Website Personal für Cockpit und Crew (für Boeing 747) angeworben und intensiv Vorbereitungen für eine Flugaufnahme betrieben. Mehrere Piloten und unzählige Stewardessen wurden im Laufe des Jahres 2004 neu eingestellt. Neben der von ATLAS JET in Thailand verbliebenen Boeing 757-200 wurden Leasingverträge für weitere Flugzeuge (Boeing 747-300) gemacht. Nach einer Flug-Pause zwischen Mitte Mai und Juli 2004 war zum Ende Juli 2004 die Flugaufnahme fest geplant, kurzfristig dann auf Anfang Oktober 2004 verschoben. Statt mit der alten Boeing 757-200 sollten die neuen Flüge mit einer Boeing 747-300 (Jumbo-Jet) stattfinden. Erst im Dezember 2004 änderte die THAI JET ihre Website und erweckte den Anschein, als habe sie den Flugbetrieb bereits im Mai 2004 "bis auf weiteres" eingestellt. Der Grund für diese nachträgliche Veröffentlichung ist klar: Die Verantwortung und vor allem aber die Kosten für die Flugausfälle wollte man in Thailand nicht übernehmen. Unglaublicherweise hatte die THAI JET über ihre Tochtergesellschaft "THAI JET EXPRESS" (Eigentümer Preecha Kongkate, Geschäftsführer Hasan Özgül) in Bangkok das ganze Jahr über Flugtickets verkauft, die Gelder vereinnahmt und den verursachten Schaden alleine SunLineDirect ausbaden lassen. Über 2000 Thai Jet-Kunden mussten auf QATAR und KUWAIT AIRWAYS und ROYAL BRUNEI mit erheblichen Mehrkosten umgebucht werden. Der thailändische Präsident der Airline, Preecha Kongkate, Multimillionär und Juwelier, hatte bei Gesprächen in Bangkok mehrfach zugesagt, alle Schäden wegen der Flugausfälle wieder gutzumachen. Bis heute hat er weder dieses Versprechen eingehalten, noch ist die THAI JET - völlig ohne ersichtlichen Grund - je wieder geflogen. Nach letzten Informationen (Stand März 2006) wurde ein neuer thailändischer Geschäftsführer bestellt und die THAI JET INTERGROUP ist mit 20.000.000 THB Stammkapital nach wie vor aktiv, zumindest auf dem Papier.
Aktuelle Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu Thailand: http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Thailand/Sicherheitshinweise.html
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